Zum letzten Mal haben wir unsere Siebensachen in den Rucksäcken verstaut. Damit wir den Tag noch nutzen können, haben wir nochmals ein Auto gemietet und wollten den Yangmingshan Nationalpark nochmals besuchen. Versuch Nummer eins war ja zu Beginn an strömendem Regen gescheitert. Und auch dieses Mal wurden wir wieder ausgebremst: Für unsere eigentlich Fahrtroute hätten wir eine Genehmigung haben müssen. Wir nehmen an, dass es irgendwo ein Fest gegeben hat oder die Strecke für Radfahrer gesperrt worden ist. Es waren unglaublich viele Rennradfahrer unterwegs, die die Berge hinaufquälten. Nun, auch wir quälten uns, denn wir mussten einen ziemlich kurvigen Umweg fahren ohne Tanke in Sicht. Und die Nadel zitterte sich gegen E wie Empty. Endlich in einem etwas größeren Ort angekommen, fragte Sönke direkt einen Polizisten nach einer Tankstelle: Oha, wenn Sönke schon jemanden fragt, dann brennt die Hölle aber richtig! Wir hatten Glück, ein paar hundert Meter weiter konnten wir endlich tanken. Auf den Schreck hin haben wir das Auto geparkt und erst mal gefrühstückt: Ein letztes Pfannkuchenfrühstück aus der Garküche … (Jesko: Wir haben wieder an der gleichen Stelle gefrühstückt).
20. Tag – Heißer Dampf weiterlesenArchiv der Kategorie: Taiwan 2020
19. Tag – Pure Harmonie
Das Wetter spielte wieder wunderbar mit – erster positiver Harmoniefaktor des Tages. Die Metro war einmal mehr Transportmittel unserer Wahl und brachte uns zu einem Vorort von Taipeh, an dem es heiße Quellen gibt. Erst sind wir durch einen schönen Park geschlendert. Ein hübscher Schmetterling empfing wohl unsere positiven Schwingungen und ließ sich parademäßig fotografieren. Als wir weitergingen, sahen wir eine Gruppe von Leuten, die im Park Tai-Chi-Übungen absolvierten. Sie bewegten sich so fließend und elegant: Auch ganz alte Leute waren darunter, die genauso beweglich und konzentriert mitmachten. Als sie mit ihrer Kata fertig waren, haben einige Frauen mit Schwertern eine Kata begonnen: Auch das sah unglaublich harmonisch aus.
19. Tag – Pure Harmonie weiterlesen18. Tag – Wieder in Taipeh
Es regnet. Aber das ist uns egal, denn wir haben unsere letzte Reisestrecke vor uns: Von Hualien zurück nach Taipeh. Um die Mittagszeit hatte uns die Großstadt wieder. Glücklicherweise konnten wir unsere Zimmer gleich beziehen und sind nach kurzer Beratschlagung losgezogen.
18. Tag – Wieder in Taipeh weiterlesen17. Tag – Taroko Nachschlag und Küste
Aufgrund der Wettervorhersage, die am Vormittag noch Sonne, nachmittags aber Regen prophezeite, sind wir gleich in der Früh nochmals zur Taroko-Schlucht. Wir wollten noch gerne einen etwas längeren Trail in eine Seitenschlucht absolvieren. Mit einem Mietauto waren wir schnell am Einstieg und sind bei wunderbarster Sonne losmarschiert.
17. Tag – Taroko Nachschlag und Küste weiterlesen16. oder Whow-Tag – Die Taroko-Schlucht
Auch heute morgen gingen unsere Blicke als erstes gen Himmel: Glück gehabt – die Sonne lachte vom Himmel! Heute haben wir mein persönliches Highlight auf dem Plan – die Taroko Schlucht. Es gibt in der Schlucht verschiedene Trails, die man per hop-on hop-off-Bus erreichen kann. Der Bus startet am Bahnhof hier in Hualien und in 1 1/2 Stunden ist man in der Schlucht. Allein schon die Fahrt durch die Schlucht machte schon richtig Lust auf den Tag.
16. oder Whow-Tag – Die Taroko-Schlucht weiterlesen15. Tag – Wilde Küste
Heute morgen wanderte unser erster Blick Richtung Himmel: Grau. Angesagt waren 30% Regenwahrscheinlichkeit.
Also haben wir schnell gefrühstückt und dann das Leihauto abgeholt. Nachdem die Lady von GoogleMaps zeitweise ein wenig verwirrt gesprochen hatte, haben wir uns auf unseren Orientierungssinn verlassen und sind auf den Küstenhighway eingebogen.
14. Tag – Hualien: Von West nach Ost
Noch eine kleine Restwoche haben wir, um den Osten der Insel zu erkunden. Wir hätten die Alternative gehabt über Taipei (also über den Westen – Norden) nach Hualien zu fahren oder über den Süden. Das haben haben wir vorgezogen, da wir diese Gegend ja noch nicht kennen. So sind wir erst die Küste des Südchinesischen Meeres hinuntergefahren, haben dann durch viele Tunnel rübergewechselt an die Pazifikküste. Wundervoll blaues Wasser: Ich freue mich schon sehr auf den morgigen Tag, wenn wir mit dem Auto die Küste näher erkunden können. Der Zug ist dann durch das East Rift Valley gefahren: Hier treffen die eurasische und die philippinische Platte aufeinander. Zudem ist das Tal zwischen dem Küstengbirgszug und den Central Mountains (deren höchster Berg Yushan die 4000 Meter-Marke knapp verfehlt) mit dem besten Ackerland der Insel ausgestattet. Viele, viele Reisfelder haben wir gesehen und es soll viel Kampfer dort wachsen: Allerdings weiß ich nicht, wie der aussieht.
14. Tag – Hualien: Von West nach Ost weiterlesen13. Tag – Meinong: Mit Schirm, Charme und Ananas
Ein taiwanisches Früstücksbuffet sieht ziemlich anders aus als wir das aus unseren Hotels kennen. Da gibt es Nudeln, Hähnchenstücke, Kraut, Baozi, Suppe, Gemüse, Reisporridge, Lotuswurzeln in Maracujasauce, … Letzteres mit den Baozi, da könnte ich mich reinlegen!
13. Tag – Meinong: Mit Schirm, Charme und Ananas weiterlesen12. Tag – Kaohsiung
Wir sind wieder weitergezogen und sind per Zug in Kaohsiung gelandet. Das Gepäck haben wir im Hotel deponiert und sind losgezogen bei 29 °C. Pflichtprogramm ist der Lotus See, an dem gleich mehrere große Tempel und Pagoden liegen.
12. Tag – Kaohsiung weiterlesen11. Tag – Tainan, die alte Hauptstadt
Schwülwarm war es heute morgen, als wir aus dem Haus getreten sind, um nach einer Wäscherei zu fragen. Die passende Antwort haben wir in einem Hotel erhalten. Schnell noch gefrühstückt, dann die Wäschetüten geholt: Der Wäschesalon war schnell gefunden und zwei Maschinen mit unserer nach der großen, weiten Welt duftenden Wäsche befüllt. Nach einer guten Stunde hatten wir alles wieder frisch und trocken zusammengefaltet und zu unserer Unterkunft gebracht.
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