Archiv der Kategorie: Myanmar 2016

28. und letzter Tag: Yangon intensiv mit würdigem Abschluss


Es ist unglaublich schwül heute: Auf dem Weg zum Bahnhof läuft uns die Suppe nur so aus allen Poren! Entlang an den unzähligen Straßenständen, mit kurzem Abstecher in einen Hindutempel, treppauf, treppab über die Straßenübergänge finden wir schließlich den Hauptbahnhof. Der nette Gleisvorsteher nimmt uns quasi ab Billettverkauf unter seine Fittiche und gibt uns Bescheid, wann wir wo in den Zug einsteigen sollen. Wir möchten gerne eine Runde mit der Ringbahn fahren, quasi Hauptbahnhof, Vororte, Land, Vororte, Hauptbahnhof. Der Zug fährt nicht immer zur angegeben Zeit und auch nicht immer vom gleichen Gleis, insofern haben wir seine Hilfe gerne angenommen. Übrigens gilt im Zug: Küssen verboten!
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26. Tag -Chill-Zone

Es gibt so Tage, da frühstückt man spät, gammelt etwas rum, macht alibimäßig etwas Orgakram, döst den restlichen Vormittag, um nahtlos zum Mittagsschlaf zu wechseln und anschließend zum Strand zu bummeln und in einer kleinen Strandhütte was zu essen (bislang ist das Floß nicht wieder zurück gekommen!) und den Sonnenuntergang zu beobachten: Und dann gibt es das Feierabendbier. Genau so ein Tag war heute!

Aber immerhin: Die Busfahrkarte für morgen ist besorgt, das Hotel schon bezahlt, Unterkunft für Yangon ist reserviert, Kevin hat für Shanghai noch was organisiert und frische Wäsche haben wir auch wieder – und die Postkarten sind geschrieben 🙂

Ja, morgen werden wir also wieder die Rucksäcke buckeln und dieses idyllische Fleckchen verlassen: Großstadttrubel erwartet uns.

22. /23. Tag Reisetage

Ganz früh ist Sönke aufgewacht, hat den gestrigen Beitrag noch live gestellt (nachts ist web am besten) . Wir hatten zwei Tage vorher beobachtet, wie am Morgen die Mönche in einer Reihe an den Geschäftsleuten hier in der Straße vorbeigegangen sind und sich jeweils einen Schlag Reis abgeholt haben. Das wollte Sönke unbedingt noch fotografieren: Er war jedoch etwas zu früh und ist zum Erstaunen der Marktbeschicker, die gerade aufbauten, über den Markt gedietschert. Aber dann war es soweit und er hat ein paar nette Fotos gemacht.
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20. Tag – Inle-See zum Zweiten


Nicht ganz so früh wie gestern haben wir uns erneut auf den See begeben: in Indein wollten wir den großen Markt besichtigen und unser Schipper wollte uns noch mehr vom See zeigen. Nach der üblichen Fahrt durch den Kanal kamen wir wieder an den (nach unserer Meinung eigens für Touristen-Fotos angeheuerten) posierenden Fischern vorbei ein Stückchen über den See. Unsere Photos sind von weiter draußen auf dem See, wo die Fischer denn auch tatsächlich Fische in den Netzen hatten. Der Inle-See ist Biosphären-Reservat und „asiatisches Naturerbe“. Es gibt hier unglaublich viele verschiedene Wasservögel; wir haben Enten, Möwen, Reiher, Kormorane, Störche, Eisvögel, Schwalben, Blässhühner und Gänse identifizieren können, dazu weitere Stelzvögel, die wir einfach nicht kennen.
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19. Tag – Auf dem Inle-See


Was ein toller Tag! Pünktlich, wie vereinbart, stand unser Bootsmann um 7 Uhr vor der Hoteltür. Kleiner Gang runter zum Kanal und einsteigen in das Langboot: Sönke stieg zuerst ein, dann Kevin und ich habe zuletzt Platz genommen – das war weniger kippelig als gedacht.

Wir wussten bereits, dass es morgens empfindlich kalt ist auf dem Wasser und hatten wohlweislich unsere Windjacken angezogen. Dennoch froren mir fast die Finger ein: Und dabei hat es so viel zu fotografieren gegeben in der wunderbaren Morgensonne.
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18. Tag – Sauvignon Blanc à la Myanmar


Ganz gemütlich haben wir den Tag angehen lassen und sind nach dem Frühstück auf den Markt, der fast gegenüber unseres Hotels liegt. Man merkt, dass hier einige Reisende unterwegs sind: zwischen den üblichen Ständen mit Obst, Gemüse, Töpfen, Pfannen und Stoffen fanden sich auch so einige Souvenirstände – nicht so unser Geschmack… Ich hatte mangels Hosen (die sind alle zur Wäsche) meinen neuen Longyi an – weil der komische Myanmar-Knoten nicht hält, nach eigener Technik gebunden. Das ging aber nach Ansicht eines Marktsbeschickers gar nicht: muss ein lustiges Bild abgegeben haben (vor allem für die Mädels rundrum), wie ich mitten auf dem Markt eine Nachhilfestunde „wie wickelt sich ein Mann seinen Rock richtig um den Bauch?“ erhalten habe! Als alle zufrieden mit meinem Knoten waren, durften wir dann weiter ziehen – und: er hält tatsächlich!!

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