Teuflische Kurven


Viel zu spät losgekommen: Also Autobahn nach Lucca. Unser Quartier haben wir strategisch günstig in einigermaßen Nähe zu Lucca, Florenz und Pisa gewählt. Auf einer Hügelkette gelegen haben wir einen wunderbaren Blick auf die vielen Orte unten im Tal. Die Betreiber des Hotels sind absolut freundlich und zuvorkommend: Gut gewählt!

Also Autobahn und außerhalb der Stadtmauern geparkt. Lucca ist so „eingestadtmauert“, dass keiner so rechte Lust hatte, dieses Städtchen jemals anzugreifen. Allerdings war es auch in gewisserweise eingemauert: Viel Erweiterungsmöglichkeiten gab es nicht.
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Ungelogen

Wir haben heute Pinoccho gesehen! Aber davon später.

Aufwachen, Balkontür öffnen und – ahhh! Wir haben einen wunderbaren Blick auf die gesamte Ebene von Lucca bis Florenz! Noch leicht im Nebel breitet sich eine wunderbare Landschaft vor uns aus.
Nach einem für italienische Verhältnisse äußert üppigem Frühstück sind wir sofort losgezogen. Unser erstes Ziel:Vinci. Es interessiert uns natürlich sein berühmtster Bürger: Leonardo. Auf zwei kleine Museen aufgeteilt, wurden nicht so bekannte Skizzen von ihm in die (Modell-)Realität umgesetzt. Völlig spannend und faszinierend mit welcher Vielfalt Leonardo da Vinci aufwarten konnte. Von Kranmaschinen, Flugapparaten, Fahrradbau, Goldplattierung, Web- und Spulvorrichtungen, optischen Versuchen, einem Tauchapparat: Da war alles und noch viel mehr dabei. Und nicht zu vergessen seine Gemälde. Ungelogen weiterlesen

Via longo via Via Mala

Prolog: Unsere Internetverbidung ist recht schlecht, aber wir gehen es tapfer an …

Bereits am Vortag sind wir die ca. 800 km nach Denzlingen gefahren: Eigentlich schon recht geschafft, sind wir von meinen Eltern mit einem Raclette kulinarish „aufgepäppelt“ worden – aber natürlich viel zu spät ins Bett gekommen. Was zur Folge hatte, dass wir glatt verpennt haben.
Mit etwas Verspätung sind wir losgefahren und noch an der deutsch-schweizerischen Grenze in Stau geraten. Irgendwann hatten wir unsere Vignette an der Scheibe kleben und konnten die Grenze passieren. Im Radio hatten wir gehört, dass vor dem Gotthard-Tunnel mit 2 Stunden Stau zu rechnen ist und der St. Bernhard als Ausweichroute empfohlen wird. Wir haben den Rat angenommen und den etwas weiteren Weg in Kauf genommen. Als ich mir die noch schnell an der Tanke gekaufte Karte angesehen habe, fiel mir ein, dass ich auf der Route schon einmal einen kleinen Umweg gefahren hatte. Diesen haben wir jetzt wieder gemacht und uns die „Via Mala“ angeschaut. Ja, Filmklassiker mit Gerd Fröbe. Die Schlucht ist absolut sagenhaft. Netter Nebeneffekt: Kurzes Beine vertreten und frische Luft schnappen. Via longo via Via Mala weiterlesen

Sahha Malta

Heute heißt es Koffer beziehungsweise Rucksack packen: Gleich nach dem Frühstück sind wir zum Flughafen rausgefahren. Im Lufthansa-Büro haben wir die Flugdaten für unsere Flüge erhalten. Damit konnten wir einen Check-In machen, allerdings noch nicht das Gepäck aufgeben. Das haben wir solange verwahren lassen und sind wieder aus dem Flughafen zum Bus gestürmt: Die drei zusätzlichen geschenkten Stunden wollten wir noch nutzen. Sahha Malta weiterlesen

Vincenzo, der Touristenhirte

Okay, hoffentlich trete ich jetzt niemandem auf die Füße, aber die Tour, die uns von unserer Reiseleiterin nahegelegt wurde sie nicht auf eigene Faust zu machen, war echt übel. Und Sönke und ich sind uns schwerst einig, dass wir so eine guided Tour garantiert so schnell nicht wieder machen werden, wenn denn überhaupt!
Wir wollten gerne die Nachbarinsel Gozo besuchen, aber die Reiseleiterin meinte, dass das mit öffentlichen Verkehrsmitteln wohl sehr schwierig sei. Also haben wir eine Tour gebucht. Oh Mann, Almauftrieb … Vincenzo, der Touristenhirte weiterlesen

Valetta – auf den Spuren der Ritter

Valetta, die Hauptstadt Maltas ist angesagt: Nach dem immergleichen englischen Frühstück (erfreulicherweise gibt es immer Obst und Joghurt) sind wir per Bus und dann mit der Fähre nach Valleta übergesetzt. Wenn man vom Meer her in eine der Buchten links oder rechts von Valletta reinfährt, dann ahnt man noch gar nicht, wieviele Hinterbuchten und Häfen da noch hintendran kommen. Valetta – auf den Spuren der Ritter weiterlesen

Türklopfer

Mdina, die alte Haupstadt Maltas, war erstes Etappenziel heute. Wieder sind wir mit dem Bus gefahren und ich muss gleich einmal Lob loswerden: So stressig der Job sicherlich ist, die Fahrer sind sehr freundlich und hilfsbereit durch die Bank! Und gleich noch etwas Positives hinterher: Selbst im doch recht touristischen Mdina gibt es kaum blöde Anschnacker und auch die Händler mit „typisch maltesischen Elefantenschnitzereien“ gibt es wenig. Türklopfer weiterlesen

Warten auf den nächsten Bus

Heute wollten wir uns Maltas Osten anschauen. Nach dem Frühstück (eher so nach britischem Geschmack, aber ganz okay) sind wir mit dem Bus nach Valetta und wollten dort umsteigen in einen Bus Richtung Südosten. Nach einigem Warten kam er denn auch endlich – komplett nicht nach Plan, aber er kam. In Marsaxlokk sind wir direkt am Hafen ausgestiegen. Der Hafen war voll mit bunten Fischerbooten (mit Augen) und einigen superkleinen Schiffchen: Eines sah aus, wie ein zweckentfremdeter Sarg … Eigentlich sollte dort ein Fischmarkt sein, aber wir haben keinen gesehen – das war schade, denn da luschern wir ja zu gerne. Warten auf den nächsten Bus weiterlesen