Tangofestival


Mit Silvia und Oliver (einem ehemaligen Kollegen von Sönke) haben wir uns nach dem Frühstück getroffen: Um nicht wieder so eine Verfahr-Malesche zu erleiden, sind wir zur nächsten U-Bahn-Station gefahren – die war einigermaßen leicht zu finden. Dann zwei Stationen weiter und wir waren schon da.

Die beiden haben uns zu einem riesigen Park geführt: Dort kann man das größte zusammenhängende Stück eines Aquäduktes bestaunen. Trotz oder gerade wegen des bedeckten Himmels sah dieses Bauwerk sehr mächtig aus.

Frei lebende Papageien in Rom? Ja, gibt es: Sie sind irgendwo entflogen und haben sich hier angesiedelt und überleben offensichtlich gut. Und dann haben wir noch eine Calla gesehen: Wenn ich an meine kleinen Pötte auf dem Balkon denke, dann kommt einem beim Anblick dieser Callapflanze der Gedanke, dass die meinen durchaus noch mehr Potential haben …

Mittags mussten wir zurück zum Workshop: Vorher wollten wir eigentlich gerne noch eine Pizza essen, aber in unserem Hotel gibt es die nur abends. Also haben wir uns mit einem Picknick auf dem Bett mit Crackern und Wurst begnügt (mit dem Messer vom Korkenzieher geschnitten …).

Nach einem wunderbaren Workshop haben wir ein Mützchen voll Schlaf genommen, um beim Abendessen wieder fit auf der Matte zu stehen. Nun, das Abendessen lief noch chaotischer als am Vorabend ab. Die Fußballkiddies sind mit Pizza und Pommes abgefüttert worden („they must be in heaven!“ so ein Tangokollege aus der Schweiz) während wir ein Menü bekommen haben. Fazit: Morgen abend futtern wir uns mit Antipasti und dem Dessert satt …

Draußen hatte es zu gewittern begonnen, aber das hat der Milonga keinen Abbruch getan. Sie war superschön und ins Land der Träume sind wir erst um halb vier morgens gekommen …