Tag 10 – sanft, sanfter, Sänfte

Heute morgen sind wir durch das muslimische Viertel geschlendert und ich habe meine Fotosession gestartet. Zudem sind wir noch auf dem Moscheegelände gewesen – in die Moschee selbst darf man nicht hinein. Aber die Gebäude waren wieder wunderschön – mit einer Mixtur aus asiatischen und muslimischen Einflüssen. Und endlich wieder mal ein Fleckchen Ruhe.

In der größten Mittagshitze haben wir heute ein Päuschen eingelegt und sind erst später am Nachmittag los, um auf die Stadtmauer zu gehen. Es hat stark gewindet, aber auch wenn es viel warme Luft gepustet hat, so war es doch angenehm.
Um auf die Stadtmauer zu gelangen, mussten wir allerdings einmal quer durch den 4-spurigen Verkehr: Lücke suchen, laufen, stop, nächste Lücke suchen, los, stop, puh, Doppellücke, zack zack los – wie gut, dass es auch chinesischen Autofahrern nicht erlaubt ist, Fussgänger umzufahren …
Im Hof des Aufgangsgebäudes stand eine Sänfte – da musste ich mich doch unbedingt mal reinsetzen: Joah, könnt ich öfter haben …

Dann rauf auf die Mauer: Was eine Stimmung dort oben – ein Gewitter stand dick und schwarz am Himmel und hat ein ganz dramatisches Licht geliefert. Aber es zog von uns weg und so sind wir auf der Mauer bis zum nächsten Abgang gelaufen (nach außen – was ist das denn für eine komische Stadtmauer, die den Feinden gleich eine Treppe mitliefert …???). Von dort oben hatte man einen wunderbaren Blick ueber die Stadt: Interressant fand ich die neuen Hochhaeuser auf die sie noch Pagoden als Daecher draufgesetzt haben: Eine verrueckte Mischung.


Abends sind wir wieder durch da muslimische Viertel getigert und haben lecker Spiesschen gehabt. Morgen besuchen wir das absolute Touristen-Muss: Die Terrakotta-Armee.

P.S. Auch kleine Chinesen brauchen mal eine kleine Abkühlung: