10. Tag – Inselhopping

Heute ist nicht viel passiert: Wir haben ausgeschlafen, dann unsere Rucksäcke gepackt, sind noch gemütlich frühstücken gewesen und zum Flughafen gefahren.

Den Leihwagen abgegeben und dann auf unseren Flug nach Terceira gewartet, dabei „übermüdetes Kind“-Beobachtungen betrieben, einen coolen Schal im Flughafenshop gekauft und uns ansonsten gelangweilt.

Dann durften wir in die Propellermaschine einsteigen und wir haben einen letzen Blick auf das Westende mit den heißen Quellen von São Miguel geworfen. Dann gab es auf dem 35-minütigen Flug nach Terceira nurmehr Wolken zu sehen. Und als wir gelandet sind, hat es geregnet.

Wir haben uns wieder einen Mietwagen geholt und sind einmal quer über die Insel nach Angra zu unserem neuen Quartier gefahren. Uh, was ein Zimmerdesign – mal was ganz anderes!

In einer Regenpause sind wir schnell noch rüber zum Supermarkt und haben uns ein Fläschchen Vulkanwein für später geholt. Zudem zwei Weingläser: Wenn wir schon Kronleuchter im Zimmer haben, geht Wein aus Plastikbechern ja gar nicht.

Zwei Häuser neben unserem Hotel gibt es ein Restaurant, das haben wir gleich mal ausgetestet. Mit mäßigem Ergebnis: Aber die Kaffeesauce zum Steak war wirklich lecker. Über mir an der Wand hing ein (ausgestopfter) Stierkopf. Da haben wir gleich Bekanntschaft mit einem – naja – fragwürdigen Volkssport auf Terceira gemacht. Stierkampf gibt es hier nicht, aber Stiere werden vor allem im Sommer durch die Straßen getrieben, um es nett zu sagen. Der Stier, dessen Kopf da nun an der Wand hing, soll wohl einigen Leuten Blessuren verpasst haben. Ich habe kein Mitleid, sorry.

Morgen nachmittag soll das Wetter besser werden: Hoffen wir das Beste, lieber Leser!