Tag 9 – Tauchen in Catalina 2


Mit dem Boot sind wir wieder in Richtung der Insel Coiba gefahren: Übrigens eine ehemalige Strafgefangenen-Insel. Heute befindet sich dort ein Museum des Nationalparks, in dem das Tauchrevier liegt.

Als wir uns beim ersten Tauchgang haben absinken lassen, habe ich gedacht: „Was ein gigantisches Aquarium!“ Unfassbar viele Fische und Fischschwärme. Dieses Mal haben wir einen Manta über uns schwimmen sehen: Ich liebe sie ja.

Der zweite Tauchgang war schon herausfordernd: Strömung und Schwell kenne ich noch nicht so – da nicht mit den Händen rumzuwedeln ist mir echt schwer gefallen. Man wird mal hin- und hergeschaukelt, manchmal zieht einen die Strömung einfach mit. Und manchmal muss man gegen anschwimmen – ich habe da gerne Schiss, dass ich nicht hinterher komme und klebe dann schier an den Flossen unserer Divemasterin. Aber die Schildkröten waren sehr nett. Und einmal hat mich eine Muräne aus ihrem Loch angeschaut: Wir haben uns beide in Ruhe gelassen …

Und wir haben einen Anglerfisch gesehen: Der sieht eher aus wie ein Schwamm als wie ein Fisch.

Die Mittagspause haben wir an einem sehr idyllischen Strand verbracht: Doof nur, dass immer Tausch- und Schnorchelboote angelandet sind. Gerne hätte ich länger Pause gemacht, aber unsere Divemasterin wollte gerne weg von diesen Truppen. Und so sind wir zügig los zum dritten Spot. An der Leine einer Boje haben wir uns absinken lassen: Ich finde das immer einen sehr spannenden Teil, weil man zum ersten Mal sieht, was da unter Wasser los ist. Auch hier haben wir wieder viele Fische gesehen und auch einen Oktopus – fest an einen Stein gesaugt. An der Bojenleine haben wir den obligatorischen Sicherheitsstop gemacht: Zeit, um ein Unterwasser-Family-Video schießen zu lassen.

Und dann ging es langsam wieder nach oben in unsere Welt …

Ich freue mich auf ein Abendessen: Die Energiespeicher wieder auffüllen.