








Letzte Nacht scheint es etwas geregnet zu haben – aber abgekühlt hat es deswegen eher nicht.
Eine Vielzahl von Banken gibt es in Panama: Die meisten sitzen konzentriert in den stylishen Wolkenkratzern. Wir haben intensiv recherchiert: Aber erstaunlicherweise kann man in keines hoch und die Aussicht genießen. Trotzem wollten wir uns insbesondere den F&F-Tower genauer ansehen. Jedes Stockwerk ist etwas gedreht zum vorherigen: Was klimatisch günstig ist, weil die Sonneneinstrahlung nicht komplett auf einer Fassadenseite liegt.

So sind wir die Viertelstunde rüber ins Bankenviertel gelaufen und haben die tollen Gebäude bewundert.Eigentlich wollten wir von dort aus mit dem Bus weiter zu einem Biodiverstitäts-Museum. Aber Sönke hatte die Fahrkarte in der Unterkunft liegen lassen. Also sind wir wieder zurück, haben im Lokal gegenüber der Unterkunft noch einen Zitronensaft getrunken und sind dann wieder durchgestartet.
Mit vereinten Busfahrer- und Mitfahrerkräften sind wir an der richtigen Station ausgestiegen. Das Museum war ganz nett gemacht: Es ging vor allem um die Entstehung der Landmasse von Mittelamerika und die Entwicklung und Wanderungen der Tierarten. Schön fand ich, dass junge Leute immer wieder auf die Besucher zugekommen sind und Dinge erklärt haben. Man konnte aber auch die schön gestalteten Erklärungen lesen – insbesondere wenn man etwas genauer wissen wollte.
Im Museumscafé haben wir noch einen Kaffee getrunken und sind dann ans Ufer gelaufen: Das Museum liegt genau an der Einfahrt zum Panama-Kanal. Doch auch der Blick zurück auf das Museum war nett – es hat auch eine ganz besondere, bunte Architektur. Und der andere tolle Blick an dieser Stelle ist auf die Puente de las Américas: Auch ein tolles Bauwerk! Nach der durch den Kanalbau getrennten Ufern war dies wieder die erste Verbindung.
Nicht weit davon haben wir eine Mittagspause gemacht: Wir sind sehr schön im Schatten auf der Terrasse eines Restaurants gesessen und haben lecker gegessen. Und wir haben gelernt, dass ein Salat gekochtes Gemüse bezeichnet – nu denn.
Nicht in den Bankenhochhäusern sondern in einem anderen Hochhaus konnte man doch noch nach oben: Action für Partypeople. Wir haben nur einmal Aussicht gebucht, aber andere konnten für teuer Geld auf eine Glasplattform im 28. Stock steigen, über dem Abrund schaukeln oder sich am Seil nach außen hängen oder mit einer Zipline auf die andere Seite des Gebäudes sausen. Wir haben einfach nur die Aussicht genossen – und das war uns genug.
Wir sind zurück in unsere Unterkunft und haben uns aus den verschwitzten Klamotten gepult. So eine Dusche ist doch was Feines! Und nachher sammeln wir noch Silja am Flughafen ein: Ihr Flug ging von Neapel über Istanbul hierher. Ab morgen geht es zu Dritt weiter.