Der Busfahrer des Rundbusses hat uns den Begriff „kubanische Zeit“ eindrucksvoll vermittelt: Gute 20 Minuten war er über der eigentlichen Fahrplanzeit. Vielleicht sollte die Bahn in Deutschland auch einfach kubanische Zeitrechnung verwenden, dann wäre sie pünktlich. Die italienische Bahn hat übrigen sdas gleiche Problem: Gestern Abend haben wir noch eine sehr lustige Zeit mit einem italienischen Pärchen – sehr sympatisch die beiden (im Gegensatz zu einem deutschen Sauertopfpaar).
Nachdem mein Zeh so langsam eine bläuliche Farbe annimmt und es hier nicht mehr so viel Sehenswertes gibt, sind wir einfach zu einem Strand gefahren. Und dort konnte nicht nur Sönke, sondern auch ich wieder einen Tauchgang machen. Allerdings mussten wir etwas warten, da erst eine französische Gruppe dran war.
Ich hörte mir die Einweisung nochmals an, aber die Einweisung zwei Tage vorher war deutlich besser gewesen. Nach dem anplünnen (Sönke hat auch nochmals alles durchgecheckt, da er dem Material nicht ganz so traute) sind ein Franzose und vier Engländer mit uns ins Wasser. Einer der Engländer hatte ein wenig Panik und so hat der Tauchlehrer ihn die ganze Zeit bei sich gehalten.
Der Tauchlehrer hatte etwas Brot dabei und fütterte damit ganz viele Fische an: Das war ein lustiges Gefühl mittendrin zu stecken! Irgendwann hatte sich der Engländer gefangen und wir sind endlich über die Kante tiefer getaucht. Dort waren so viel mehr wunderschöne Korallen! Und auch ein gesunkenes Boot haben wir gesehen. Elf Meter haben wir dieses Mal geschafft. Und nachdem ich es mit dem Austarieren auch besser hinbekommen habe, brauchte ich auch nicht mehr so mit den Armen wedeln. Überhaupt war ich viel entspannter als beim ersten Mal. Nach gut 40 Minuten tauchten wir schon wieder auf.
Mit essen, trinken, faulenzen im Liegestuhl ging die Zeit schnell um – tut auch mal gut.
Morgen ist Reisetag: Wir bewegen uns langsam Richtung Flughafen …





