1. Tag – boas festas

01.1.2014.
Wir wünschen allen Mitlesern ein gutes neues Jahr: Ihr seid hoffentlich alle gut hineingekommen!

Einstieg in unseren Urlaub: Silvester im GOP Hannover mit einer tollen Show, lecker Essen (das Fleisch war superzart …) und schön tanzen: Dank nochmal für dieses tolle Geschenk – es war ein absolut toller Start in 2014.

Wir haben uns denn doch entschlossen, lieber mit dem Taxi zum Flughafen zu fahren: Mit der S-Bahn wäre es doch etwas zu knapp geworden. Kurz ein kleiner Striptease am dort geparkten Auto, um von Edelklamotten auf Reisegarderobe umzusteigen, dann die Rucksäcke geschultert und zum Check-in: Sönkes Duschmittel hat leider die Reise nicht mitantreten dürfen…

Alles andere hat dann problemlos geklappt, umsteigen auf Gran Canaria, Flug nach Sal, Visum besorgen und das Gepäck war auch da. Das Hotel in Espargos war mittels Taxi auch schnell gefunden. Bei der Anfahrt hatten wir schon eine Menschentraube bemerkt mit Instrumenten. Und als uns die Senhora Zimmer und die Dachterrasse gezeigt hat, ging unten auf der Straße der Zauber los: Mehr oder minder im Einklang wurde das neue Jahr fröhlich mit Musik begrüßt und allen ein „boas festas“ gewünscht. Was ein Einstieg in unseren Urlaub!
Wir haben noch eine Runde durch den Ort gedreht – okay, nun nicht allzu spannend und nun sitzen wir leicht müde auf der Dachterrasse. Der Müdigkeit und der Mittagshitze geschuldet, haben wir uns aufs Zimmer zurückgezogen, bis …
… draußen das Akkordeon zu hören war. Sönke stand sofort senkrecht und wollte los. Ich habe zwei Minütchen länger gebraucht und bin Sönke auf die Straße nachgekommen.
Und dort war unser Wirt mit seinen Kumpanen mit Akkordeons und Gitarren unterwegs: Das ist wie bei uns das Rummelpott laufen – nur sind hier die Erwachsenen unterwegs. Sie klingeln oder klopfen an den Türen und bringen ihr Ständchen dar. Manchmal bekommen sie dann etwas zugesteckt, aber es ist mehr eine nette Neujahrsgeste. Und dann haben auch wir ein exklusives Ständchen mitten auf der Straße bekommen. Die haben sich über uns gefreut und wir uns über sie – einfach schön.
Neuerlicher Anlauf mit einem Gang durch die Stadt: Inzwischen war so ziemlich jeder auf den Beinen. Die kleinen Mädchen aufgehübscht mit Spitzenkleidchen und Lackschuhen, die Jungs mit Hemd, Weste und Kravatte. Alle trafen sich auf dem Platz vor der Kirche. Die Erwachsenen unterhielten sich und die Kinder tobten über den Platz. Wir haben uns einfach auf eine lange Steinbank dazugesetzt und waren ruckzuck ins Spiel der Kinder mit einbezogen: Sönkes Rücken war einfach grandios, um sich dahinter zu verstecken und meine Kuscheljacke war schön zum anschmusen. Unsere Haare wurden von einem kleinen Mädchen untersucht: Sönkes „oben-wenig-Haare“ fand sie total lustig und meine glatten Schnittlauchlocken wurden ebenso bewundert. Wir wiederum haben die hübschen Flechtfrisuren, die in allen Variationen ausgeführt wurden, bestaunt. Es war eine so fröhliche und ausgelassene Stimmung!
Zurück in unserem Hotel haben wir auf der Dachterrasse von unserer Wirtin ein wundervolles, viel zu üppiges Essen serviert bekommen: Schweinefleisch mit Knoblauch, Lasagne (ganz anders gewürzt als meine), große Chorizo-Scheiben angebraten auf Linsen, Gemüse mit Kartoffeln und Reis – voll lecker! Danach noch ein ein Stückchen Biskuitrolle gefüllt mit kandierten Früchten und Kokos. Und Sönke hat mit dem hiesigen Grogue Bekanntschaft gemacht – uiuiui …. – da gibt es später bestimmt noch mehr zu berichten.
Und nun sind die Kumpels unseres Wirtes, der hier übrigens ein bekannter Musiker und Komponist ist, gekommen und essen zusammen und lassen den Tag ausklingen.
Wir kämpfen leider etwas mit der Technik: Die Bilder lassen sich nicht von der Kamera auf das Pad übertragen. Mal sehen, vielleicht wenn wir morgen Internet organisieren können, dass Mr. Google uns dann weiterhilft …