Archiv der Kategorie: Kuba 2018

Tag 12 – Ausflug zum Fort


Sehr gemütlich sind wir diesen Tag angegangen: Eigentlich hat Cienfuegos nicht mehr wirklich viel zu bieten, lediglich die gestern ausgefallene Bootstour über die Bucht zum Fort fehlt noch. Und dieses Mal war klar weniger los und man hatte nicht mehr das Gefühl von Flüchtlingsboot. Obwohl, ein wenig konnten wir mit dieser Tour auch vor dem Kreuzfahrer flüchten, der allsamstäglich die Stadt okkupiert.
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7. Tag – Sönkes erste Zigarre


Wir wurden geweckt von lauten Rufen: Schon früh, bevor die Sonne brennt, bestellte ein Campesino hinter unserem Haus sein Feld mit seinem Ochsenpflug. Voller Energie trieb er seine Tiere durchs Feld mit einer ganzen Hühnerschar im Schepptau.

Sönke hat tatsächlich versucht, mir klammheimlich eine 10-Kilometer-Tour unterzujubeln: Gerade noch rechtzeitig habe ich nachgefragt und wir haben dann eine kleinere Tour unternommen. Gnädig wurden wir von unserer Wirtin entlassen, nachdem ich einen Hut und meine langärmelige Bluse als Sonnenschutz angezogen hatte.
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5. Tag – Ankunft in Viñales


Nach einer anstrengenden Nacht schnell ein paar Medikamente eingeworfen – und schon hat uns unser Sammeltaxi abgeholt. Am Stadtrand wurden die Fuhren neu verteilt, alle auf die uralten Ami-Schlitten aus den 50er Jahren. Die auf Hochglanz polierten Exemplare fahren für teures Geld Touristen durch Havanna, die nicht mehr ganz so tollen fahren halt als Taxis. 5. Tag – Ankunft in Viñales weiterlesen

4. Tag – noch mehr Kultur


In unserem Reiseführer hatten wir von einem weiteren Kunstprojekt im Süden der Stadt gelesen – das wollten wir uns anschauen. Also: nach dem Frühstück los zur Plaza de la Fraternidad, wo viele Busse abfahren. Nach kurzer Zeit hatten wir den richtigen Bus gefunden. Schon beim Einsteigen hat uns ein Mann angesprochen und uns dann an der richtigen Haltestelle wieder Bescheid gesagt. Überhaupt, die Leute hier sind ausgesprochen freundlich und hilfsbereit! Cuba ist wohl eines der sichersten Reiseländer auf der Welt.
Im Stadteil Luyano angekommen, haben wir die Straße schnell gefunden und wurden vom Meister selbst begrüßt und herumgeführt. Aus Platzmangel hat er 2001 bei der Stadt angefragt, ob er mit seinen Kollegen einen alten Wasserturm, der inzwischen als Mülldeponie missbraucht wurde, als „Atelier“ nutzen könne. Die haben wohl erst den Kopf geschüttelt über die verrückten Künstler, hatten so aber eine wilde Müllkippe weniger am Hals. Nach 4 Wochen Müllschippen konnte die Arbeit beginnen. Neben den künstlerischen Aktivitäten mussten sie natürlich reparieren, bauen, renovieren. Heute kommen behinderte Kinder aus 2 Schulen nachmittags hierher, um zu malen, zu musizieren und zu werkeln. Die Nachbarn machen mit, und so sind schon die ersten Straßen rund um den Wasserturm ebenfalls mit vielen Kunstwerken versehen. Und weil sie ja auch alle gelernt haben, wie man kaputte Häuser repariert, helfen sie ständig in der Nachbarschaft auch als Handwerker aus. Nicht zuletzt deswegen wurden sie im letzten Jahr für Ihre Arbeit für die Gemeinschaft ausgezeichnet. Ein tolles Projekt… 4. Tag – noch mehr Kultur weiterlesen

3. Tag – Viele Farben


Bevor ich über den heutigen Tag berichte – Thema Internet: Ganz schwierig! Nicht einmal in Myanmar oder Guatemala war das Internet so schlecht. Es war ja auch bis vor Kurzem nicht wirklich gewollt – insofern hinken sie hier ganz ordentlich hinterher. Normale Reisevariante: Im Hostel gibt es das. Hier? Fehlanzeige! Variante 2: Man kauft sich eine Zugangskarte – mehr oder weniger legal – und gesellt sich zu den Myriaden von Leuten auf der Straße, die sich um einen Hotspot scharen. Das haben wir heute gemacht. Wie wohl sicher gut vorstellbar, ist die Datenrate ganz und gar nicht der Burner … Variante 3: man geht in eines der großen teuren Hotels und fragt um Internet an. Das ist die Variante, die wir morgen versuchen werden. Und die wir dann, nebst Variante 2, die darauffolgenden Tage bestimmt nicht haben werden. Insofern – don’t panic, wenn wir die nächsten Tage nichts von uns hören lassen.
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